Fünf Spieler, die das Casino geschlagen haben

Hin und wieder gibt es ein paar sehr kluge und talentierte Leute, die versuchen die Casinos zu schlagen und einige von ihnen sind sogar erfolgreich, zumindest für eine Weile. Es gibt unzählige Geschichten, wie Menschen das System reingelegt haben und mit einer Menge Geld hinausgingen. Wir haben fünf Spieler gefunden, die sehr unterschiedliche Techniken verwendet haben, um ein Casino-Reichtum zu gewinnen.

Fantastische Fähigkeit

Name: Dominic LoRiggio
Casinos, die er schlug: praktisch alle großen Casinos in den USA und Europa
Methode: gesteuerte Aufnahme

Sie nannten Ihn “The Man With The Golden Arm” oder “The Dominator”. Dominic LoRiggio ist ein Meister in der Glücksspiel-Technik, die oft reine BS genannt wird: gesteuerte Aufnahme am Craps-Tisch. Der Mann investierte mehrere Jahre der Praxis, tausende von Stunden, um die Rollen, die er brauchte zu erhalten, um zu gewinnen. Als er gefragt wurde, sagte LoRiggio, der Schlüssel ist den Würfel in einer bestimmten Art und Weise in der Hand zu halten, immer einen guten Griff zu haben und so sanft wie möglich zu würfeln.

The Dominator hat sich mit einigen anderen kontrollierten Schützen zusammengetan und begann seine Karriere als Craps-Profi auf dem Vegas Strip. Das Team “Rosebud” zog einige Jahre durch die Casinos. Dann verließ LoRiggio das Team, weil er das Gefühl hatte alleine mehr Geld verdienen zu können. Er fand im legendären Spieler und Schriftsteller Frank Scoblete einen neuen Partner und die beiden behaupteten, dass sie mit der gesteuerten Aufnahme-Technik vom Dominator Zehntausende von Dollar verdienen könnten. Obwohl viele Experten glauben, dass die Würfelsteuerung unmöglich ist, bewies LoRiggio mehrfach, dass sie falsch liegen. Jedoch gehören die Details, wie er den Würfel kontrolliert zu seinem persönlichen Geheimnis.

 

Fingerfertigkeit 

Name: Ida Summers
Casinos, die sie schlug: klassische Las Vegas Casinos
Methode: Hand Mucking, Einfügung eines kühlen Stapels

Ida Summers hatte alles was eine Femme fatale braucht um erfolgreich zu sein: ein eindringlich gutes Aussehen und sündhaft schnelle Hände. In den 60er und 70er Jahren, in einer Zeit, als es niemand wagte eine Frau des Betrugs zu beschuldigen (meistens weil niemand glaubte, dass sie die Fähigkeit oder den Mut haben, es zu tun), wurde Summers zu einer der erfolgreichsten Taschenspielertrick-Künstlerinnen an den Blackjack-Tischen in Vegas. Die kleine, attraktive Frau (Ida Summers war ca. 1,60m und wiegte ungefähr 45kg) war eine Expertin in Hand-Mucking Techniken und begann sogar kühle Stapel und Cooler einzufügen, was bedeutet, dass sie vorgestapelte Karten auf den Tisch legte und einfach weiter spielte. Denken Sie daran, dass dies die 60er und 70er Jahre waren, als jedes Casino praktisch feste Mafia-Verbindungen hatte. Betrüger wurden eher tot in der Wüste aufgefunden, als von der Casino-Lobby ausgeschlossen. Ida Summers hatte Glück. Die Mafia hatte sie nicht erreicht, aber in den späten 70er tat es das FBI. Es ist nicht bekannt wie viel Geld Summers mit ihrem Betrug machte, aber sie zählt dennoch zu eine der erfolgreichsten Casino-Betrügerinnen der Geschichte.

 

Geheimnisvolles Glück – oder Strategie: Charlie Wells

Name: Charlie Wells
Casinos, die er schlug: das Monte Carlo Casino
Methode: Unbekannt

Die Mittelmeerküste war immer schon ein Zuhause für großartige Casinos und Inspiration für diejenigen, welche sie besuchen. Sogar weit zurück ins Jahr 1891, konnten in den Casinos von Frankreich und Monaco große Dinge erreicht werden – zumindest von einer Person. Charlie Wells, ein bekannter Gauner auf dem Weg nach Monte Carlo mit 4.000£ in der Tasche; das Geld, das er sich von leichtgläubigen Investoren ergaunert hatte. Wells kam in der Stadt an, setzte sich an den weltweit renommierten europäischen Roulette-Tisch, mitten im Monte Carlo Casino und verbrachte dort die nächsten 11 Stunden. Bis dahin brach er die Bank zwölf Mal und gewann über eine Million Franken – 15 Millionen Dollar, im heutigen Leistungs-Verhältnis! Wells spielte und gewann ständig. Berichte variieren, aber anscheinend gewann er zwischen 20 und 30 aufeinanderfolgende Spiele.

Jeder war davon überzeugt, dass Wells betrogen hatte, aber auch die privaten Ermittler, welche die Casinos angestellt hatten als er zurückkam und seine Tat wiederholte, konnten keine Hinweise auf Betrug finden. Charlie Wells selbst sagte der Welt, dass er einfach nur zwei unglaubliche Glückssträhnen hatte, aber viele Experten denken, dass er ein System benutzte, wahrscheinlich ein modifiziertes Martingale oder eine Variation des D’Alembert Systems. So oder so, auch mit diesen Systemen, für solch eine Glückssträhne braucht man einfach unglaublich viel Glück.

 

Kartenzählen

Name: Edward Thorp
Casinos, die er schlug: Casinos auf der ganzen Welt
Method: Kartenzählen

Wir müssen Ihnen nicht viel über Edward Thorp, dem Vater des Kartenzählens erzählen, oder? Er war der Mathematik-Professor, der das Kartenzählen erfand und davon stark profitierte. In den 60er Jahren führte ein Freund ihn in das Spiel Blackjack ein und er fand Interesse an die darunterliegende mathematischen Systeme. Er arbeitete an Computersimulationen von Milliarden von Blackjack-Händen und erfand schließlich das System des Kartenzählens. Aber das war ihm nicht genug, er wollte ernten was er säte. So gründete er das berühmte MTT Team, die im folgenden Jahr möglicherweise Millionen gewannen. An einem guten Abend, konnte Thorp alleine 70.000$ gewinnen.

Die Casinos waren ratlos, einige baten ihn einfach zu gehen, weil er zu viel gewann und sie nicht wussten warum. Thorp schrieb das Buch über das Kartenzählen wörtlich – es trägt den Titel “Beating the Dealer” – und wurde nach seiner Gambling-Karriere ein erfolgreicher Sicherheits- und Hedgefonds-Manager. Er war einer der ersten sieben Spieler, der in die Blackjack Hall of Fame aufgenommen wurde.

 

Fälschung

Name: Louis “The Coin” Colavecchio
Casinos, die er schlug: unzählige Casinos in den USA
Method: Slot-token Fälschung

In den späten 90er Jahren betrog Louis Colavecchio, auch als “The Coin” bekannt, die amerikanischen Casinos um Beträge zwischen 100.000$ und 500.000$. Er war kein echter Spieler, vielmehr war Colavecchio ein Meisterfälscher. Er fälschte die Token, die für die Spielautomaten verwendet wurden. Er sammelte die nötigen Metalle (Kupfer, Nickel, Zink etc), kaufte Laserschneider und importierte sogar eine 150 Tonnenschwere Pressmaschine aus Italien. Als “The Coin” festgenommen wurde, musste die Polizei zwei ganze Speichereinheiten mieten, um alle Beweise und die Beute, die Cloavecchio gesammelt hatte, aufbewahren zu können. Seine gefälschten Münzen waren so perfekt, dass viele Casino-Experten darauf bestanden, dass sie echt waren. Da viele Casino eine solch perfekte Fälschung nicht zugeben wollten, ist es nicht bekannt, ob Colavecchio mehr Geld machte als für das er verklagt wurde. Er bekam schließlich ein Plädoyer-Deal – er sagte der Regierung wie sein Betrieb ablief und erhielt eine leichte Strafe. Es tut uns leid, dies zu sagen – manche Verbrechen lohnen sich einfach nicht.

Was denken Sie über diese Geschichten? Kennen Sie andere Spieler, die das Casino schlagen konnten? Schreiben Sie uns einen Kommentar!

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