Strategien beim Online-Roulette

Casino-Schule: Strategien beim Online-Roulette – die Erhöhung der Gewinnchancen

Die Progression d’Alembert. Außerdem: der einfachste Dreisatz der Welt
 

Progressionen nennt man beim Roulette fortlaufende Erhöhungen von Einsätzen entweder im Gewinn- oder im Verlustfall, entsprechend dem System das man gerade anwendet. Wenn schon der Lauf der Kugel sich nicht von den Spielern steuern lässt, sollen mehr oder weniger ausgeklügelte Setzstrategien die im Spiel unvermeidlichen Verluste minimieren, ausgleichen oder am Besten  in Gewinn umwandeln.

“Die Mathematik ist eine Art Spielzeug, das die Natur uns zuwarf, zum Trost und zur Unterhaltung in der Finsternis.” (Jean-Baptist le Rond d'Alembert, 1717-1783)

Neben dem Martingale- und dem Paroli-Spiel, die ich in den beiden vorausgegangenen Artikeln vorgestellt habe, ist die Progression nach d’Alembert vermutlich das populärste Setzsystem in den Casinos. Ob diese Strategie wirklich auf Jean-Baptist le Rond d‘Alembert zurückgeht, bleibt im Dunkeln. Unwahrscheinlich ist es aber nicht, denn der französische Mathematiker beschäftigte sich unter anderem mit Wahrscheinlichkeitsrechnung, zu einer Zeit, in der das Roulette sich bereits großer Beliebtheit in der Pariser Gesellschaft erfreute. Anzunehmen, dass der Versuch ein System zu entwickeln, das dem Vorteil der Bank und den unberechenbaren Launen des Schicksals zum Trotz Gewinn für den Spieler abwirft, einen gewissen Reiz auf den vielseitigen Gelehrten ausübte.
 

Die Progression d’Alembert im Vergleich mit dem Martingale-System
Welche der einfachen Chancen (Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade, 1-18/19-36) man auswählt, ist bei beiden Strategien gleichgültig. Sowohl das System d’Alembert als auch Martingale arbeiten mit dem Prinzip des Ausgleichs von 50:50-Chancen: Auf Dauer gesehen, fällt zum Beispiel Rot genau so oft wie Schwarz. Ein Wechsel der Farbe tritt demnach mit umso größerer Wahrscheinlichkeit ein, je häufiger dieselbe hintereinander gewinnt. Deswegen wird in beiden progressiven Systemen im Verlustfall immer wieder auf dieselbe Chance gesetzt, gewechselt werden darf erst (muss aber nicht) nach einem Gewinn. Die systematische Erhöhung des Einsatzes nach jeder verlorenen Runde soll das Minus auffangen und im besten Fall in ein Plus ummünzen.

Wenn es nur so einfach wäre… dann gäbe es wahrscheinlich kein Roulette. Das grüne Fach mit der Null als 37. Zahl im Kessel, die Tischlimits und nicht zuletzt die Gleichgültigkeit der Kugel gegenüber statistischen Hochrechnungen sind die Garanten dafür, dass Roulette das bleibt, als das es gedacht ist: das eleganteste aller Glücksspiele.

Während die Strategie nach Martingale nach dem Prinzip der Verdoppelung funktioniert - Setzschema 1-2-4-8 und so fort, bis wieder ein Gewinn eintritt - verläuft das System d’Alembert im Falle einer anhaltenden Pechsträhne wesentlich bankroll-freundlicher: Im Verlustfall wird immer nur um eine einzige Setzeinheit erhöht, die Einsätze steigen also wesentlicher langsamer an.

Tabelle 1 zeigt, wie unterschiedlich sich die Einsätze beziehungsweise Verluste in beiden Systemen entwickeln, wenn man eine länger anhaltende Pechsträhne erwischt:

 

 

Progression d'Alembert

 

Martingale-System

Runde

Ergebnis

Einsatz

Minus

Plus

Stand

 

Einsatz

Minus

Plus

Stand

1

verliert

1

1

 

-1

 

1

1

 

-1

2

verliert

2

2

 

-3

 

2

2

 

-3

3

verliert

3

3

 

-6

 

4

4

 

-7

4

verliert

4

4

 

-10

 

8

8

 

-15

5

verliert

5

5

 

-15

 

16

16

 

-31

6

verliert

6

6

 

-21

 

32

32

 

-63

7

verliert

7

7

 

-28

 

64

64

 

-127

8

verliert

8

8

 

-36

 

128

128

 

-255

9

verliert

9

9

 

-45

 

256

256

 

-511

10

verliert

10

10

 

-55

 

512

512

 

-1023

Wie man deutlich sieht, hat der Ausgleich von Verlusten nach dem Martingale-System neben der Tendenz, im “worst case” die gesamte Bankroll zu pulverisieren, auch den Nachteil, dass man sich bei anhaltenden Verlusten rapide dem Tischlimit nähert, dem von der Bank erlaubten Höchsteinsatz also. Schlimmstenfalls ist dieses Limit erreicht, bevor man sich die verlorenen Chips wieder holen konnte. Wem dieser Nervenkitzel zu aufreibend und zu teuer ist, der hat mit der Progression d’Alembert die Möglichkeit, sich in sanfterer Form an die Wiedereroberung der Einsätze zu machen. Nachteil der flachen Progression ist, dass mehrere Verluste hintereinander nicht in nur einer Runde wieder ausgeglichen werden können.

In Tabelle 2 wurde für beide Systeme eine Folge von fünf verlorenen Runden angenommen, auf die ebenso viele Gewinne folgen. Wieder ins Plus zu kommen, erfordert mit der Progression d’Alembert einige Schritte mehr (siehe Runden 6 bis 8). Im Martingale-System dagegen genügt dafür ein einziger Gewinn (Runde 6).

 

 

Progression d'Alembert

 

Martingale-System

Runde

Ergebnis

Einsatz

Minus

Plus

Stand

 

Einsatz

Minus

Plus

Stand

1

verliert

1

1

 

-1

 

1

1

 

-1

2

verliert

2

2

 

-3

 

2

2

 

-3

3

verliert

3

3

 

-6

 

4

4

 

-7

4

verliert

4

4

 

-10

 

8

8

 

-15

5

verliert

5

5

 

-15

 

16

16

 

-31

6

gewinnt

6

 

6

-9

 

32

 

32

+1

7

gewinnt

5

 

5

-4

 

1

 

1

+2

8

gewinnt

4

 

4

+/-0

 

1

 

1

+3

9

gewinnt

3

 

3

+3

 

1

 

1

+4

10

gewinnt

2

 

2

+5

 

1

 

1

+5

Die Drei-Satz-Methode am Roulettetisch

Diese Methode hat überhaupt nichts Mathematik zu tun. Wenn man’s recht überlegt, ist sie ein Zwischending von Beschwörungsritual und praktischer Roulette-Erfahrung, wie eigentlich die meisten angewandten Roulette-Systeme. Sie fußt auf der allgemein anerkannten Tatsache, dass jede Serie irgendwann ein Ende haben muss, sprich, dass irgendwann Rot auf Schwarz folgt, Gerade auf Ungerade, Niedrig auf Hoch und umgekehrt. Um gleich zu Spielbeginn gute Gewinnchancen zu haben, soll man nach dieser Strategie am Spiel zunächst ein paar Runden lang als Beobachter teilnehmen.

Beim 3D Roulette im Casino Tropez ist es möglich, das Rad ohne Einsatz zu drehen –einzige aber unverzichtbare Voraussetzung für die Anwendung der Drei-Satz-Methode

Sobald eine Chance dreimal hintereinander gekommen ist, zum Beispiel dreimal Rot, beginnt man mit dem System seiner Wahl und setzt auf die gegenteilige Chance. Statistisch gesehen ist wie bereits erwähnt natürlich die Wahrscheinlichkeit größer, dass nach dem dritten Mal in Folge nicht mehr dieselbe Chance gewinnt. Beim Online Roulette braucht man dafür natürlich einen Tisch, an dem das Drehen des Rades ohne Einsatz möglich ist. Im Casino Tropez gibt es mehrere Roulette-Varianten, die das erlauben – am besten einfach mal in der Lobby umschauen und verschiedene Tische aufrufen.

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